Kapitel 5
Das Essen
Candy Cart, Grill und lange Tafeln am Steg
Wir wollten kein Menü, bei dem alle auf den nächsten Gang warten. Wir wollten lange Tische, volle Platten und die Freiheit, sich dreimal nachzunehmen.
Also: ein Grill am Wasser, ein Buffet, das den ganzen Abend nachgefüllt wurde – und ein Candy Cart, der die Kinder (und Marcel) magisch angezogen hat.
Aperitif & Candy Cart
Nach der Trauung gab es Sekt, Limonade und einen Holzwagen voller Süßigkeiten: Macarons, Schaumzucker, Lakritz, Gummibärchen in allen Farben. Die Papiertüten waren nach zwanzig Minuten leer.
Der Wagen stand den ganzen Abend am Rand der Terrasse. Wer nachts noch einmal vorbeischaute, fand immer noch etwas.
„Wer hungrig war, ging los. Wer satt war, blieb sitzen und redete.“
Das Buffet am Steg
Vom Grill aufs Buffet
Unser Caterer hat direkt am Steg gegrillt: Rind, Hähnchen, Gemüse – dazu Brot aus dem Korb, Salate, frische Pasta und ein Roastbeef, das Marcels Vater noch Wochen später erwähnt hat.
Wir haben bewusst auf Sitzordnung beim Essen verzichtet. Wer hungrig war, ging los. Wer satt war, blieb sitzen und redete. So haben sich Tische gemischt, die sonst nie zusammengekommen wären.
Kleine Schilder auf Tafelkreide verrieten, was auf den Platten lag. Das meiste war nach einer Stunde trotzdem ohne Schild wiederzuerkennen – weil nichts mehr da war.
Gedeckt in Sand und Weiß
Lange Tafeln, weiße Decken, ein Läufer aus Musselin in Sand. Dazu Pampasgras, weiße Rosen, Kerzen in Glas und für jeden Gast ein kleiner Anhänger mit Namen und ein Röhrchen Konfetti.
Die Tischnummern standen in goldenen Rahmen, die Menükarte in unserer Schrift. Wer genau hinsah, fand auf jeder Karte ein Detail, das nur ihn oder sie meinte.

Unser Hochzeitsbuch · 10. August 2024 · Hamburg
© 2024 Elain & Marcel Baaske
Impressum · Datenschutz · Erstellt mit Novamag
